Meine Mission

Man könnte mit relativer Sicherheit behaupten, dass ich ein spiritueller Mensch bin. Das hat mit meinen bisherigen Erfahrungen zu tun, aber absolut nichts mit Religion.

Nicht das ich etwas gegen religiösen Glauben hätte. Ganz und gar nicht. Spirituell zu sein hat für mich eben nicht viel damit zu tun.

Ich glaube – definitiv sogar – daran, dass es einen Gott gibt der in mir und allen Menschen und Dingen auf dieser Erde existiert. Er ist Teil von uns wie wir Teil von ihm sind.

Ich glaube aber auch das wir nicht auf dieser Welt sind um immer am selben Ort immer das Selbe zu tun. Wir haben Beine um uns zu bewegen. Wir haben Augen um zu sehen. Ohren um zu hören. Eine Nase um zu riechen und einen Mund um zu genießen. Nichts davon findet man in der Pflanzenwelt.

Als Mensch sind wir wie geschaffen um uns zu bewegen. Und zwar nicht nur von Haustür zu Auto. Oder von da zur Arbeit. Wir sind hier um zu lernen und um zu wachsen. Nichts auf der Welt ist böse und muss man fürchten. Trotzdem haben wir Angst. Angst vor dem echten Leben.

Die Angst in dem Herzen der Menschen hindert sie daran ihre Körper über diesen Planeten zu tragen und all ihre Sinne zu nutzen.

Wir leben nicht mehr, wir existieren nur noch.
Also. Worauf will ich hinaus?

Darauf das ich lange nur existiert habe, anstatt zu leben. Ich wollte mehr von allem. Und fand es im Verlust.

Ich habe wortwörtlich alles aufgegeben um endlich zu leben. Im Nichts fand ich Alles. Die Wanderung auf dem AT hat mich auf so viele Arten verändert und beeinflusst das ich dem wahren Leben sehr nahe kommen konnte.

Natürlich könnten wir jetzt Stundenlang darüber diskutieren. Ich will dir nicht sagen was du denken oder glauben sollst. Das ist deine eigene Aufgabe. In der eigenen Klarheit und Wahrheit zu leben. Und anderen zu erlauben das selbe zu tun.

Ich habe erkannt das vielen Menschen die eigene Verbindung zu sich selbst aber vor allem aber zur eigenen Umwelt verloren haben. Das wandern hat mich wieder mit mir in Verbindung gebracht. Ich lebe mein Leben klarer und kompromissloser als jemals zuvor.

Oh, du denkst jetzt sicher das ich jetzt über Leichen gehe um meine Ziele zu erreichen. Das absolute Gegenteil ist der Fall.

Ich akzeptiere Dinge und Menschen so wie sie sind. Entscheide aber trotzdem immer selbst mit wem ich meine Zeit verbringe. Menschen die mir nicht gut tun, lass ich gehen. Dinge die ich nicht brauche, lass ich gehen. Ich kann und will mein Herz niemals wieder verraten in dem ich seine Stimme ignorieren. Ich lebe mein Leben, so wie es mir gefällt.

Ich glaube, dass ich ohne den Trail heute nicht mehr existieren würde.

Deshalb habe ich es mir zur Aufgabe – zur Critical Mission – gemacht, Menschen zu inspirieren, zu ermutigen ihre Existenz zu beenden und endlich Ihr Leben zu beginnen. Es wartet noch so viel mehr auf uns. Da draußen. Alles was es braucht, ist ein kleiner Stoß in die richtige Richtung – oder wie bei mir, das Feuer im Herzen zu entzünden. Mensch, heute flutschen mir die Worte aber wieder aus der Hand 😉

“Go out in the woods, go out. If you don’t go out in the woods nothing will ever happen and your life will never begin.”

“Geht raus in die Wälder, geht raus. Wenn ihr nicht in die Wälder geht, wir nie etwas passieren und eure leben niemals beginnen.”

Clarissa Pinkola Estés, Women Who Run With the Wolves: Myths and Stories of the Wild Woman Archetype

Inspire someone...

Blade

IT Guy
Human Being
Hikertrash
World-Traveler